Über mich
Ich bin Paul Jackson, der trotz des vermutlich »exotisches« ausländischen Namen in Essen, Deutschland lebt.
Ich bin kein typischer Designer, Entwickler oder Redakteur, sondern jemand, der Projekte von Anfang bis Ende denkt und umsetzt, interdisziplinär an der Schnittstelle zwischen Design, Technik und Worten – seit über 25 Jahren.
Ein Eine-Person-Team mit Agentur-Denke. Digitale Lösungen, die nicht nur funktionieren, sondern durchdacht sind – gestalterisch, technisch und inhaltlich.
Von mir bekommst du eine Website, die nicht nur hübsch aussieht, sondern mit Strategie und System gebaut wird, damit sie rund um die Uhr für dich schuftet. Eine Website, die wirkt.
- Websites erstelle ich seit 1999
- Bis zu fünfstelligen Seitenabrufen/Monat
- Für eine Kundin: vierstellige Seitenabrufe um 360 % gesteigert
- Für eine Kundin: Seitenabrufe auf dreistellig/Monat gehebelt
- Eine eigene Website: 25 Keywords (Suchanfragen) auf Seite 1 bei Google – daher Anfragen und Aufträge
- Eine andere eigene Website: Platz 3 bei Google in den USA und dadurch dreistellige Abrufe/Monat
- Noch eine andere eigene Website: innerhalb 2 Stunden von Google im Index aufgenommen, erster Besuch am Tag 3, bereits im zweiten Monat solide zweistellige Seitenabrufe bei einem Nischenthema, mittlerweile dreistellig, überdurchschnittliche Verweildauer
Mein Werdegang ist mehrgleisiger als der Essener Hauptbahnhof und so ungewöhnlich wie eine purpurne Kuh, die an seinem Vorplatz tanzt.
Denn ich arbeite interdisziplinär an der Schnittstelle zwischen Design, Technik und Worten.
Wodurch deutsche Personaler*innen einen Herzinfarkt erleiden würden.
Denn hierzulande gibts für jeden erdenklichen Beruf eine Ausbildung oder ein Studium. Einmal Fachkraft für Türklinkenmontage, lebenslang Türklinken montieren. Interdisziplinär ist hier so unvorstellbar wie Schlangenstehen an der Bushaltestelle.
Aber ich bin außerhalb der starren Strukturen des deutschen Bildungssystems und der damit verbundenen Arbeitswelt aufgewachsen. Anderes Land, andere Zeit, andere Regeln.
Und als Selbstständiger seit der Kreidezeit bin ich frei, mich zu entwickeln, wie ich für mich und meine Kund*innen am besten finde.
Interdisziplinär ist bei mir keine hohle Behauptung, sondern gelebte Realität.
Wie kam es dazu?
Schon als Kind faszinierten mich Worte, Sprache und Bilder. Auch wie diese funktionieren und die Zusammenhänge dazwischen.
Also kein Wunder, dass ich mich beruflich mit allen diesen Elementen befasse – in verschiedenen Konstellationen, die sich im Laufe der Jahre ändern.
Anfangs nur Print. Später als Selbstständiger hauptsächlich in der Musikbranche.
Wobei ich einer der letzten bin, der einen Text beäugt, bevor ein Projekt bei der Druckerei landet. Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn dieses unsorgfältig geschrieben und nachlässig geprüft permanent auf Papier verewigt wird.
1999 erstellte ich zum ersten Mal eine Website für einen Kunden und schwupp, plötzlich hatte ich durch Mundpropaganda ein Portfolio von den Dingen, die ich teils viele Jahre lang betreute.
Auch hier konnte ich nicht einfach auf »Veröffentlichen« klicken, ohne mir die Texte genau anzuschauen. Denn wer weiß, was drin lauert.
Und obwohl ich damals noch in meinem Heimatland Großbritannien lebte, arbeitete ich bereits mit deutschen Musiklabels.
»Du bist der deutschen Sprache mächtig. Übersetzt du unsere Vertriebstexte? Und ich kenne eine Zeitschrift, die englische Übersetzungen benötigt …«.
Noch eine Dienstleistung in meinem wachsenden Bauchladen.
Zur gleichen Zeit schrieb ich hier und da Artikel für eine Musikzeitschrift.
Und ich ging davon aus, dass dieses für mich perfekte Berufsleben weiterhin so laufen würde. (Ja, etwas naiv von mir.)
Denn als Folge von Filesharing und MP3-Playern schrumpften während dieser Zeit die Verkäufe von Schallplatten und CDs, bis es für Musikschaffende kaum oder gar nicht mehr möglich mehr war, von ihrer Musik zu leben.
Gleichzeitig wechselten meine Websitekund*innen allmählich zu den damals neuen Blogging- und Social Media-Plattformen.
Mist.
Richtungswechsel benötigt.
Ohne große Erwartungen meldete ich mich bei einer Übersetzungsagentur, die externe englische Übersetzer*innen suchte.
Und es ging sofort bergauf.
»Wahnsinn, wie viel Geld mittelständische Unternehmen für Übersetzungen ihrer Betriebsanleitungen und Marketingmaterialien ausgeben!«
Die Übersetzungen baute ich aus und durch die 2010er lebte ich hauptsächlich davon.
Mit dem anschwellenden Geldbeutel schaffte ich es sogar, als noch EU-Bürger (*grrrrr*) nach Deutschland auszuwandern.
Obwohl mein Leben als Übersetzer etwas monoton war („Ziehen Sie nachfolgend die vier Schrauben an …«), ging ich davon aus, dass das Leben weiterhin so laufen würde. (Ja, schon wieder etwas naiv von mir.)
Und so ging es – bis die ersten halbwegs brauchbaren maschinellen Übersetzungen erschienen.
»Na, Unternehmen werden lieber Geld für beste Qualität ausgeben, als halbwegs Brauchbares für lau.«
Nö, würden sie nicht.
Bisher hatte ich Websites – wie viele Selbstständige und Unternehmen – ohne die richtige Strategie gestaltet, erstellt und geschrieben. (Selbst die Reihenfolge ist suboptimal!)
Alles änderte sich 2019, als ich auf der Website einer Texterin landete.
»Was?! Du findest heraus, wonach deine Zielgruppe sucht, und schreibst darüber?! Und deine Wunschkund*innen finden dich einfach so?!«
Das war die Riesenrevelation schlechthin.
Mit dem neuen Wissen konnte ich als Noch-Übersetzer die letzten Krümel aus der aussterbenden Übersetzungsbranche aufsaugen. Immerhin etwas.
Mit 25 Keywords auf Seite 1 von Google flatterten die Anfragen und Aufträge regelmäßig ein. Bis sie November 2022 plötzlich aufhörten.
»Na, Unternehmen werden ihre Texte sicherlich nicht bloß in dieses neue Chat-KI-Dingsbums einspeisen und …«.
Ja, werden sie.
Grrr …
Nach einer Periode Rätseln, Tüfteln, Rumeiern, Heulen und wie eine Näherin bei einem Fast-Fashion-Zulieferer verdienen, ist mir klarer geworden:
Ich mache daraus eine Tugend.